„Der Karneval der Tiere“ als Schulkinder-Projekt im Pelikan

Im September erwartete unsere Schulkinder mehrmals wöchentlich ein interessantes Projekt. Der Name: „Tierisches Theater – Der Karneval der Tiere“.

Ausgehend vom Lauschen und Betrachten des musikalischen Bilderbuchs „Der Karneval der Tiere“ (Musik von Camille Saint-Saëns) tauchten sie gemeinsam mit unserem Auszubildenden in eine Welt voller faszinierender Tiere, abwechslungsreicher Musik und vielfältiger Bewegung ein. Am Ende kam dabei dann ein selbst aufgeführtes Theaterstück heraus – mit unseren Schulkindern in den Hauptrollen.

Um zu Beginn des Projekts ihre tierischen Rollen besser kennenzulernen, entschieden sich die Kinder für einen Besuch des Odenkirchener Tierparks. Sie beobachteten dort z. B. auch, ob Verhalten und Geräusche der dort lebenden Tiere auch zu Lautstärke und Geschwindigkeit der jeweiligen Musikstücke aus dem „Karneval der Tiere“ passten.

Im Peli begannen sie dann mit der Planung, was für das Feiern des „Karnevals“ alles benötigt wird. Von der Kostümierung bis zur Gestaltung der Bühne sammelten sie eine Vielzahl von Ideen, von denen sie anschließend so manche umsetzen konnten. Darunter Tiermasken, die in einer Kreativwerkstatt hergestellt wurden, aber auch die Wahl und Gestaltung des Raums, in dem das Theaterstück gespielt werden sollte.

Dort, im Toberaum, führten die Kinder dann auch ihre erste Rollenprobe durch, um für sich herauszufinden, welche Tiere sie gerne spielen würden. Anschließend entschieden sie nach ihren jeweiligen Wünschen in der Gruppe, wie sie die Rollen verteilen wollten.

Und dann begannen auch schon die Proben. Viel Aufregung, etwas Durcheinander und erste schauspielerische Erfahrungen. Nach der Generalprobe stand dann die große Aufführung an – aufgrund von Corona leider nicht vor einem Publikum. Stattdessen aber vor einer Kamera, damit alle anderen Frösche und natürlich auch Eltern, Geschwister und Verwandte den Auftritt bewundern können.

Für die Schulkinder endete ihr Projekt dann auch damit, dass sie sich gemeinsam ihre eigene Aufführung ansahen. Dabei gab es vor allem eine Menge Spannung („Gleich komm ich!“), Freude und einiges zu lachen – ohne Pannen wäre es ja auch nur halb so schön.

Insgesamt können wir also festhalten – und so heißt es schließlich auch in unserem Stück: „Es war ein einzigartiges Fest!“

Text und Bilder sind im Rahmen eines Projekts entstanden, welches unser Auszubildende Fabian mit viel Geduld und Herzblut realisiert hat. Vielen Dank von allen Schulkindern und deren Eltern, die mit einem wunderbaren Video über ihr coronabedingtes Fehlen bei der Aufführung hinweggetröstet wurden.